Wie Press TV mitteilte, geht es nach Informationen der Geschäftsführung von IKCO zum einen um eine gemeinsame Produktion der Modelle Peugeot 301 und Peugeot 2008 und zum anderen der Modelle Clio4 und Capture in Zusammenarbeit mit Renault.
Diese Vereinbarungen sind das Ergebnis von Interessenbekundungen der französischen Unternehmen, die im Jahre 2012 zum Erliegen gekommenen Geschäftsbeziehungen zum Iran wieder aufzunehmen. Beide verloren damit ihre bedeutende Stellung auf dem iranischen Markt. Allein Peugeot Citroen verlor damit im vergangenen Jahr den Absatz von etwa einer halben Millionen Fahrzeugen und erlitt Verluste in Höhe von geschätzten 1,5 Milliarden Euro.
Die französischen Autokonzerne hoffen auf eine erfolgreiche Rückkehr auf den iranischen Markt, sobald die G5+1 - China, Russland, England, die USA, Frankreich plus Deutschland - und Iran den Konflikt um das iranische Atomprogramm mit einer endgültigen Vereinbarung beendet haben und die gegen den Iran verhängten Sanktionen aufgehoben werden. Die Verhandlungen zur Erreichung dieser Vereinbarung sind bis zum 24. November befristet.